Happy Life

Ein glückliches Leben

Was sonst strebt jeder Mensch, egal wo auf diesem Planeten, sein ganzes Leben lang an?

Good thoughts – for a better life

Jeder Mensch kann sofort und ganz direkt ein glücklicheres Leben für sich erreichen. Entweder mit der Unterstützung eines Menschen der ihm wirklich hilfreiche Ideen, Denkanstöße und Inspirationen gibt, oder durch eigene, selbstständige Gedanken-Arbeit. Meist ist eine Kombination aus beidem das beste Erfolgsrezept.

Ich lade Dich Jetzt und Hier zu einer gedanklichen Reise ein, bei der Du Dein Leben in bunten Bildern sehen kannst. Und dabei wie von Geisterhand zu neuen Einsichten und Visionen für dein weiteres Leben finden kannst.

Solltest Du währenddessen den Wunsch verspüren, Dich mit mir über das ein oder andere Problem in Deinem Leben direkt austauschen zu wollen, kannst Du gerne jederzeit mit mir Kontakt aufnehmen über :

info@brain-universe.de

Solltest Du jedoch eventuell schon seit längerem das Gefühl haben, mit etwas schwerwiegenderen Problemen kämpfen zu müssen, die schon eher einem Krankheitsbild entsprechen (wie zB Depression oder Drogensucht), empfehle ich Dir möglichst umgehend mit Deinem Hausarzt zu sprechen. Dieser kann Dich dann gegebenenfalls direkt zu einem Spezialisten (zB Psychotherapeut) überweisen, damit Dir dann dort ganz konkret und individuell geholfen werden kann. Und nachdem Du dann (wieder) von jeglichen ausserordentlich belastenden Problemen befreit worden bist, steht Dir nichts mehr im Weg zu einem glücklichen Leben – unterstützt durch den positiven Einfluss meiner folgenden „Happy-Life Gedankenbilder“ …

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Und nun lasse Dich entführen, in eine Reise über …

Die Berge des Lebens

So wie ein Ballon die verschiedensten Berge auf seinem Weg überwinden muss, so müssen auch wir Menschen im Laufe des Lebens die verschiedensten Widrigkeiten und Herausausforderungen überwinden.

Dieses Bild beinhaltet die meisten Widrigkeiten und Herausforderungen des Lebens und aber auch die wichtigsten Eigenschaften welche Du benötigst um möglichst gut mit Deinem Ballon über die Berge hinweg fliegen zu können.

Du kannst dieses Bild benutzen um darüber zu meditieren 🌌 – kannst es auf Dich wirken lassen 🪐 – und sehen welche Dinge und Begriffe Dich gerade besonders ansprechen 🌍 – und was Du für Dich daraus erkennen kannst 🌈🌞. Natürlich kannst Du Dir auch noch für den ein oder anderen Berg einen Begriff einfallen lassen, der in diesem Bild noch nicht erwähnt ist. Viel Spaß bei dieser gedanklichen Reise in deiner innersten Gedankenwelt. Ich wünsche Dir dass Du dabei möglichst viele hilfreiche Erkenntnisse für Deinen weiteren Lebensweg findest und in deinen Gedanken sichern kannst …

Die Berge des Lebens, die Schwierigkeiten des Lebens, tauchen immer wieder einmal als eine neue Aufgabe auf unserem Lebensweg auf. Um so früher wir sie erkennen und uns darauf vorbereiten, um so besser werden wir sie erfolgreich überwinden können und nicht an ihnen zerbrechen, sondern über sie hinaus wachsen.

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Reality (Realität) – die entscheidende Gedanken-Basis

Die Realität (so wie die Dinge in Wirklichkeit sind) ist der entscheidendste Berg, der immer wieder als erstes vor uns auftaucht. Und diesen Berg müssen wir immer wieder möglichst schnell richtig erkennen! Denn nur wenn wir diesen Berg erfolgreich überwunden haben, haben wir auch den notwendigen realistischen Blick auf die Dinge verinnerlicht, mit dem wir dann auch all die anderen folgenden Berge richtig sehen und überwinden können. Um so mehr wir die Realität ignorieren, laufen wir Gefahr mit ihr zu kollidieren und evtl sogar daran zu zerbrechen. Denn an der Realität kommt man nun mal leider letztlich nicht vorbei, weil sie einfach genau so da ist, wie ein Berg des Lebens, der vor uns auftaucht. Um so besser wir die Realität erkennen, akzeptieren und in unsere Lebensplanung mit einbeziehen, um so besser werden wir sie als Aufgabe meistern, dabei wachsen und immer besser damit leben können.

Beispiele für die Annäherung an einen möglichst realistischen Blick:

Die Erde aus dem All gesehen

Die Erde wirkt aus dem All gesehen, wie ein unglaublich schöner, blau grüner Ball , verziert mit malerisch schönen weißen Wolken – so wie eine perfekt Glück bringende Oase für menschliches Leben, mitten in dem dunklen, kalten Universum das sie umgibt. Ein Astronaut mag aus diesem Abstand kurzzeitig dem Glauben verfallen, dass er bei einer Landung an egal welchem Ort auf diesem schönen Planeten, auf nette Menschen und schöne Lebensumstände treffen wird. Es wäre schön, und es wäre sogar theoretisch möglich, aber ist leider genau so weit von der Realität entfernt, wie wenn man einen Löwen für einen Bernhardiner hält. Kann man machen, darf sich dann aber nicht wundern wenns weh tut. Und genau so wenig ist die Erde ein Planet im Universum auf dem sich alle Lebewesen möglichst liebevoll gemeinsam eine schöne Zeit machen, sondern eher ein Dschungel in dem die meisten Menschen mehr oder weniger egoistisch nach (Vorteilen in) ihrem Leben schauen. Die Verhaltensweisen der Menschen ähneln leider immer noch sehr den Verhaltensweisen und Regeln im Tierreich. Leider hat sich die geistige, emotionale Entwicklung der Menschheit seit der Steinzeit kaum auf höhere Ebenen bewegt, während die technische Entwicklung in einer atemberaubend dynamischen Geschwindigkeit immer weiter davon gezogen ist. Deshalb rennt die Menschheit nun auch immer mehr den schlimmen Ereignissen hinterher, die sie selbst zum Großteil hervorgerufen hat und nun immer weniger korrigieren kann.

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Die Dinge und Ereignisse auf der Erde richtig sehen und erkennen

Man muss schon etwas genauer hinsehen, wenn man die Dinge richtig erkennen will. Und meist muss man auch etwas unter die Öberfläche schauen und die Details in tieferen Ebenen erforschen, wenn man das echte innere Wesen von Lebewesen und Dingen erkennen will.

Dass man den wirklichen Wert im Inneren eines Menschen oder zB eines Buches erst erkennen kann, wenn man sich die Mühe macht, sich ernsthaft mit den darin verborgenen Inhalten zu beschäftigen, ist sehr schön in einem Sprichwort zusammengefasst: Don´t judge a book by it´s cover (Beurteile ein Buch nicht nach seinem Umschlag). Sondern nach seinem Inhalt, den Du erst bei genauerem Hinsehen erkennen kannst. Leider wollen sich nur sehr wenige Menschen die Mühe machen, etwas genauer hinzusehen, bevor sie etwas beurteilen. Diese Neigung, zu (vor)schnellen Einschätzungen (die eigentlich falsch sind und viele Nachteile mit sich bringen), machen sich viele Firmen und Geschäftsleute gerne zu nutzen. zB die Verpackungsindustrie, die mangelhafte Produkte ohne sinnvolle Warnhinweise einfach möglichst schön verpackt (mit vielen erfundenen irreführenden Gütesiegeln die niemand verbietet), damit sich möglichst viele Menschen blenden lassen und zugreifen.

Oder in der Finanz- und Versicherungs-Branche, wenn fein angezogene Vertriebsleute mit schönen Worten in Wirklichkeit einfach nur möglichst viele ihrer „mangelhaften Produkte“ an den Mann oder Frau bringen wollen. Natürlich kann man sagen, „egal, so ist die Welt halt, geht mich nix an“. Aber genau diese Einstellung hat dazu geführt, dass skrupellose Menschen in feinen Nadelstreifenanzügen faule Kredite in Finanzprodukten verstecken und verkaufen konnten und so die Immobilienkrise 2008 erschaffen haben. Den Schaden ausbaden mussten dann zB aber all die „Lehman Brothers Zertifikate Käufer“. Und diese Gefahr ist bis heute nicht beseitigt worden – so wie es ja nach der Krise immer wieder beteuert wurde. Wer verstehen will, was damals wirklich passiert ist, kann sich „The Big Short“ ansehen. Jeder Mensch hat es selbst in der Hand, wie gerne und schnell er sich einem falschen Eindruck hingeben will, und welchen Preis er am Ende dann evtl. für seine realitätsferne Einschätzung zahlen will.

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Eine anziehend wirkende BlumeTäuschungen in der Natur

Der blaue Eisenhut zB. ist eine sehr schöne und anziehend wirkende Pflanze, von der man eigentlich kaum etwas schlechtes erwartet und sich ihr dementsprechend ohne Bedenken nähern würde und sie sogar anfassen und riechen wollen würde. Wäre aber leider eine sehr blöde Idee und auch evtl. die letzte die man jemals hatte. Denn in Wirklichkeit trägt der blaue Eisenhut ein sehr gefährliches Toxin in sich, das letztlich sogar schon durch das Berühren der Pflanze zum Tod führen kann. Der letzte Gedanke: „Dabei sieht sie doch so schön und harmlos aus“ hilft dann leider wenig.

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Ein anziehend wirkender MenschTäuschungen zwischen Menschen

Ähnlich ist es bei Menschen die schön, harmlos und irgendwie sogar gut, sympathisch und daher attraktiv wirken. Hinter der schönen äusseren Fassade, können sich aber leider ganz andere Eigenschaften verbergen, die man auf den ersten Blick, oberflächlich gesehen, erst einmal gar nicht vermuten würde. Daher gibt es leider in der Geschichte und in unserer heutigen Zeit genügend Beispiele für Menschen, die die skrupellose Fähigkeit besitzen und leben, dass sie Dir mit schönen Worten und einem breiten Lächeln, ein Messer in den Rücken rammen, während sie Dir das Gefühl geben, Dich liebevoll umarmen zu wollen. Ein gutherziger Mensch würde solch eine verlogene, abgebrühte Hinterhältigkeit nie leben können und hält es daher auch bei anderen Menschen erst einmal nicht für möglich. Aber von sich auf andere zu schließen ist auch in diesem Fall ein schlimmer Fehler. Denn die Menschen sind in ihrem gedanklichen Inneren genau so verschieden wie in ihrem äusseren Erscheinungsbild. Und leider kann man nur sehr selten von dem Äusseren auf das Innere schließen. Das Wesen, die Eigenschaften die ein Mensch lebt und dementsprechend seinen Charakter ausmachen, kann man erst erkennen, wenn man aufmerksam beobachtet, was er wann wie lebt. Nur so kann man dann auch mit der Zeit zu einem immer realistischeren Bild von diesem Menschen gelangen.

Nicht umsonst liegt die Scheidungsrate bei über 40%. Und nicht umsonst kommt es oft genug vor, dass man sich nachträglich für die Stimme schämen muss, die man einem Politiker gegeben hat damit er „Gutes“ tut, und mit der Zeit herauskommt, welche Untaten er dann in Wirklichkeit gelebt hat und welchen Schaden er dadurch für viele Menschen verursacht hat. Um so mehr man sich schon am Anfang ein möglichst realistisches Bild von den Menschen macht, um so weniger Raum für Enttäuschungen ist dann noch vorhanden. Und um so besser kann man sich dann von „schlechten Menschen“ entfernen und „gute Menschen“ in seine Nähe lassen. Und diese Möglichkeit „Realität erkennen“ und „Wählen“ zu können, liegt in der Hand eines jeden selbst.

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Da alles im Universum und natürlich auch besonders auf der Erde irgendwie miteinander verwoben ist, folgen zu den Hinweisen für einen „realistischen Blick auf die Welt“, nun auch noch die Erklärungen der anderen Begriffe in dem Bild „Die Berge des Lebens“. Im besten Fall wird damit ein immer umfassenderer Blick auf möglichst viele Zusammenhänge und Ursachen in unserem Leben möglich. Und dann kann man auch von einem verallgemeinernden, pauschalisierenden Blick (der meist sehr vielen Menschen unrecht tut und den wirklich Schuldigen die Möglichkeit gibt in der Masse unerkannt zu bleiben), zu einem differenzierten Blick auf die Dinge gelangen. Dann wird man immer klarer sehen, dass niemals ein ganzes Volk, sondern in erster Linie immer nur die Mächtigen in einem Land ihre Einflussmöglichkeiten genutzt haben und etwas in die Wege geleitet haben, das sie dann auch mit all den Folgen in erster Linie zu verantworten haben. Dann kann man endlich in all den bisher so nutzlosen Diskussionsrunden damit aufhören mit unzutreffenden Pauschalisierungen auf der Stelle zu treten und unnötige, irrsinnige Fronten zu schaffen, sondern beginnen differenziert zu denken und die wirklich verantwortlichen Menschen und Ursachen immer konkreter beim Namen zu nennen. Und wenn man erst einmal begriffen hat, wer welche Dinge immer wieder tut und zu verantworten hat, geht es darum, zu verstehen, weshalb er es so in dieser Form tut. Erst wenn man die echten Gründe von Geschehnissen erkennt, kann man echten Lösungsideen und funktionierenden Verbesserungen näher kommen. Und dabei helfen erst einmal besonders die Erklärungen der Begriffe :

Deficiency (Mangel)

Desires (Begierden)

Attitude (Einstellung)

Hopes (Hoffnungen)

Fears (Ängste)

Intelligent Decisions (Kluge Entscheidungen)

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Deficiency (Mangel) – Kernantrieb des Lebens

Das Leben auf der Erde ist mangelhaft. Jedes Lebewesen wird vom ersten Tag bis zum letzten Tag auf diesem Planeten, die Mängel dieses Planeten spüren und versuchen (müssen) diese so gut wie möglich für sich zu beheben. Ein neu geborenes Baby wird schon nach wenigen Stunden den Mangel an Essen und Trinken spüren, der seinen Energie-Haushalt in einen immer mangelhafteren Zustand bringt und ihm damit ein immer unangenehmeres Lebensgefühl gibt. Und wenn es dieses unbefriedigende Gefühl dann instinktiv in die Welt schreit, bekommt es diese Mängel im Normalfall durch die Eltern befriedigt. Und um so älter ein Lebewesen wird, um so mehr muss es beginnen, selbständig für sein (Über) Leben in die Aktion zu gehen. Und so wird ein Mensch dann mehr oder weniger intensiv in die Aktion gehen (müssen), für die Dinge die er für sein Leben braucht, oder für sein Lebensglück glaubt zu brauchen. Leben ist Bewegung, die von der Natur auch dadurch sichergestellt wird, dass Lebewesen immer etwas anstreben und sich in irgendeiner Form darauf zu bewegen um es zu erreichen. Und je nachdem wie gut wir unser Ziel dann am Ende auch erreichen, werden wir dementsprechend intensiv belohnt durch die Befriedigung des Mangelgefühls das uns bis dort hin getrieben hat, oder zumindest durch ein paar Glückshormone die uns unser Erfolgsgefühl dann schenkt.

Durch dieses Glücksgefühl können wir zu einem Lebensgefühl gelangen, das wir dann bei einer kleinen Verbesserung der mangelhaften (5) Situation als immerhin schon aussreichend (4) empfinden. Aber als befriedigend (3) empfinden wir es erst, wenn das Ziel so gut erreicht ist, dass wir innerlich in Frieden mit dem aktuellen Gefühl in uns ruhen können und uns keine innere Unzufriedenheit mehr unruhig macht. Wenn wir dann noch das Gefühl haben, darüber hinaus erfolgreich gewesen zu sein, empfinden wir die aktuelle Lebenssituation diesbezüglich sogar als gut (2) und haben evtl. sogar ein wenig das Gefühl, gerade etwas über den „normalen“ Verhältnissen zu sein. Und wenn man sogar noch über dieses Level hinaus kommt, kann man zu dem Gefühl kommen, dass sich das eigene Leben gerade sehr gut (1) anfühlt und man fast schon ein überirdisch tolles Lebensgefühl erreicht hat. Nach diesen immer besseren Lebensgefühlen kann man irgendwann auch süchtig werden und dabei den Bezug zu den echten Mängeln und Bedürfnissen des Lebens verlieren. Und das kann dann zu Extremen führen, die für die betroffene Person und ihr Umfeld (Mensch, Tier, Natur) sehr negative Auswirkungen mit sich bringen.

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Desires (Begierden) – Geerbte Zielvorgaben

Glücksgefühle (mit all ihren Glückshormonen) können in gewisser Weise süchtig machen. Und wer sich diesem Rausch seiner Begierden immer mehr hin gibt, kann wie bei jeder anderen Droge auch, in einen Strudel der Abhängigkeit gelangen, bei dem er den Blick auf die grundlegenden, wichtigen Dinge des Lebens verliert. Dann können sein Blick und seine Aktionen immer mehr von einem inhaltslosen Streben nach irgendwelchen Glücksrausch-Zuständen gefangen genommen werden und in immer unsinnigere Extreme geführt werden, die dann auch immer mehr Ressourcen (Geld, Zeit, Energie, etc.) sinnlos verschwenden. Es geht dann immer weniger um lebensnotwendige Dinge, sondern um das immer sinnlosere und nur noch immer gierigere Raffen von Dingen, von denen man glaubt, dass sie einem wieder das einst so schöne Glücksgefühl bringen könnten. Und jede Art von Verschwendung fordert irgendwo an anderer Stelle seinen Preis und einen Mangel, den dann andere dafür ausgleichen und ertragen müssen.

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Das Zentrum Deines Lebens (-Gefühls)

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Um die vielen Aufgaben (die täglich von allen Seiten in unser Leben drängen) bewältigen zu können, sollte man sich bei Zeiten eine möglichst gute Resilienz aufbauen. Die Begriffe im Zentrum des Ballons sind dabei enorm wichtig und hilfreich.

Attidude (Einstellung)

Deine Einstellung zu einer Sache oder einem komplexen Sachverhalt ist erst einmal die wichtigste Grundlage für alles was dann in diesem Zusammenhang geschieht. Wenn Dir das erst einmal in vollem Umfang klar wird, kannst Du sehen welch enorme Bedeutung deine „Einstellung zu den Dingen“ in deinem Leben hat. Und welch positiven Einfluss, welche positiven Veränderungen Du dadurch in deinem Leben statt finden lassen kannst. Deine Einstellung wird sehr stark durch das belebt, welches Etikett (mit Namen, Bedeutung und Wert für Dich) Du etwas (das Deine Gedanken durchläuft und beeinflusst) gibst. Grundlegend wird Deine Einstellung auch schon von Anfang an sehr stark dadurch beeinflusst, worauf Du deinen Blick richtest. Eher auf das Weiße (Gute) oder das Schwarze (Schlechte) im Leben (wie im Yin Yang Zeichen). Und worauf Du Deinen Blick lenkst, ist eigentlich nur eine Entscheidung – mit der Du Dein ganzes Leben automatisch auf eine bessere (Gedanken) Basis stellen kannst. Es ist eigentlich eine ganz einfache Übung, die sofort alles zum Besseren wenden kann. Versuche es doch JETZT DIREKT einmal. Richte Deine Einstellung, Deinen Blick auf die Dinge neu aus. Richte Deinen Blick nicht mehr auf das Schwarze im „Yin-Yang“, sondern auf das Weiße. Richte Deinen Blick nicht mehr auf die Dinge in Deinem Leben, die gerade nicht so gut oder gar schlecht sind, sondern auf die Dinge die ok oder sogar richtig gut sind. Richte Deinen Blick nicht mehr auf die Dinge die Du nicht (mehr) machen kannst, sondern auf die Dinge die Du (bald) machen kannst. Um so ernsthafter Du diese Übung machst, um so mehr wirst Du spüren, wie sich die Energien wandeln, die durch Deinen Kopf und Deinen Körper fließen. Du wirst immer mehr beseelt von positiver Energie, positiven Ideen, positiven Zielen, positiven Handlungen und positiven Lebenserfahrungen. Und das kann zu einem immer positiveren Lebensgefühl führen, jeden Tag immer mehr. Um so öfter und intensiver Du damit arbeitest. Am direktesten kann man es auch sehr schön spüren, wenn man sich einfach einmal ganz entspannt überlegt, für was man alles dankbar sein kann. In der innerern Stimmung von DANKBARKEIT, ist automatisch kein Platz mehr für negative Gedanken, denn man wird immer mehr Dinge wahrnehmen, für die man wirklich von Herzen dankbar sein kann. Und wem auf Anhieb evtl. nichts einfallen mag, das er in seinem Leben hat, wofür er dankbar sein könnte, kann sich ja auch einfach erst einmal überlegen, was er alles Schlimmes nicht in seinem Leben hat. Das Leben ist nun einmal leider nicht perfekt und voller Mängel. Da gibt es schon genug Gründe, weshalb man dankbar sein kann, wenn man zB zum Glück nicht von Krieg oder schlimmen Krankheiten betroffen ist. Die armen Menschen die leider von solchen unglücklichen Lebensumständen betroffen sind, würden alles dafür geben, mit einem Menschen tauschen zu können, der ein „sorgenfreieres, angenehmeres“ Leben führen kann. Wenn man einmal ernsthaft (in Demut) darüber nachdenkt, kann man immer mehr ein Gefühl dafür bekommen, wie gut es einem eigentlich geht, wie dankbar man dafür sein kann und welches Glücksgefühl einem dann auch noch das Leben als „direkte Belohnung“ dafür schenkt. Viel GLÜCK bei dieser Übung.

Und Deine Einstellung zu den Dingen wird auch sehr stark dadurch beeinflusst, wie sehr Du mit etwas verbunden bist und wie sehr Du dadurch an etwas gefesselt und gefangen genommen bist. In manchen Situationen musst Du Dich ein Stück weit von alten Fesseln befreien um eine gute Einstellung finden zu können, mit der Du Dich dann immer mehr befreien kannst. Um ein freies Leben leben zu können, musst Du wohl auch die Übung des „Loslassens“ immer besser bewältigen können. Manchmal muss man fast schon gefühlt sein ganzes gewohntes Leben zurück lassen um einen Neuanfang machen zu können. So wie eine Schlange die ihre alte Haut einer beendeten Lebensphase abstreift, um dann mit einer neuen Haut (die sich darunter schon langsam aufgebaut hatte) die neue Lebensphase weiterleben zu können. Oder wie eine Raupe, die die Form des Schmetterlings annimmt um dann in schillernden Farben eine neue, schöne Lebensphase leben zu können. In diesem Absatz stehen sehr viele Begriffe und Informationen, die ihre positiven Einflussmöglichkeiten erst zur Wirkung bringen können, um so länger und besser Du in deinem Kopf damit spielst und dabei positive neue Gedanken findest …

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Ein optimistischer Blick (dass noch viele schöne Dinge in der nächsten Lebensphase auf einen warten) hilft enorm, während man die verschiedenen Lebens- und Entwicklungs-Phasen seines Lebens durchläuft …

Deine ganze Resilienz und besonders Deine konkrete Chance einen Rückschlag möglichst schnell und gut verdauen zu können, hängt zum großen Teil davon ab, wie groß Dein Glaube daran ist, dass Deine nächste Lebensphase eine noch schönere werden kann – so wie bei einem Schmetterling …

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Faith (Glaube)

Dein Weltbild wird sehr stark beeinflusst, von allem was und woran Du glaubst. Wie wahr und nah an der Realität das ist, woran Du glaubst, solltest Du immer wieder für Dich überprüfen. Denn nur dann kannst Du auch in diesem Bereich zu einem möglichst realistischen Weltbild für Dich finden. Denn ein Glaube wird nicht „mehr wahr“, nur weil man immer intensiver daran glaubt. Der Glaube an überirdische Hilfe von Aussen zB kann zwar beruhigend sein und Selbstheilungs- und Motivationskräfte aktivieren, die man sonst nicht in dem Maße hätte nutzen können. (In diesem Bereich gibt es durchaus sehr positiv wirkungsvolle Mechanismen, was zB die Forschung mit Placebos sehr schön veranschaulicht) Aber diese Selbstheilungs-Mechanismen sind halt leider in ihrer Wirkungsweise immer noch sehr wenig erforscht und daher kaum sicher gezielt nutzbar. Und so lange man nicht genau weiß, wie man welche inneren Kräfte aktivieren und nutzen kann, kann unkontrollierter Irrglaube auch dazu führen, dass man notwendige Handlungen in seinem Leben nicht selbst startet, weil man lieber wartet, dass ein Wunder geschieht und es zB Brot vom Himmel regnet. Und dann kann dieser Irrglaube dazu führen, dass man langsam verhungert, während man da sitz und nur wartet, dass etwas Gutes im Leben wie ein Wunder vom Himmel kommt. An etwas realistisches Glauben, kann enorm viele positive Kräfte aktivieren. Aber einen praktisch wirkenden Irrglauben immer weiter leben, kann am Ende einen immer höheren Preis fordern! An was ein jeder glauben mag, darf er selbst entscheiden in einer freien Welt. Aber die Folgen muss er dann auch genau so selbstverständlich verantworten und annehmen. Im Positiven wie Negativen.

Einen sehr starken Einfluss auf dein Denken und Handeln, haben zB auch meist sehr unbewusst Deine Glaubenssätze, die Du im Laufe Deines Lebens verinnerlichst und als Wahrheit ansiehst. Dementsprechend selten und schwer kann man sie auch auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen. Sollte man aber ab und an mal ganz konkret in Bereichen tun, bei denen man irgendwie nicht richtig vorwärts kommt und sich irgendwie selbst zu sabotieren scheint. Evtl. liegt es an einem alten Glaubenssatz, den man irgendwann einmal (oft schon in der Kindheit) eingeredet bekommen hat und dann als Wahrheit verinnerlicht hat. Und so kann es sein, dass man als Erwachsener immer wieder an Aufgaben scheitert, die man von den Fähigkeiten her ganz easy bewältigen könnte, nur weil man glaubt, man könnte es aus irgendeinem Grund nicht. Auf Grund von welchem dummen, falschen Glaubenssatz auch immer. Aber genau das gilt es dann erst einmal heraus zu finden, wenn man i.d.Fall endlich einmal weiterkommen will. Denn erst wenn man diesen falschen und sehr hinderlichen und destruktiven Glaubenssatzt in der eigenen Denkstruktur erkannt hat, kann man ihn endlich unschädlich machen und zu einem richtigen (realitätsnahen), hilfreichen und konstruktiven Glaubenssatz umgestalten. Das ist dann auf lange Sicht 1000x positiver für den weiteren Lebensweg, als all die mutwillig auferlegten Aktionen, mit denen man sich immer wieder mit enormer Willenskraft über die Hürden im eigenen Leben hinwegarbeiten will, die es ja nur auf Grund der eigenen, negativen Glaubenssätze gibt. Auch hier gilt: So lange man nicht die Ursachen beseitigt, wird man sich ewig mit den Symptomen herumschlagen müssen. Weil man halt nicht einmal sinnvoll über die echten Ursachen nachdenken will, um dort zu echten Verbesserungen zu gelangen.

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Hopes (Hoffnungen)

Um so größer die Phantasie eines Menschen ist, um so größer, bunter, optimistischer und schöner, können auch seine hoffnungsvollen Visionen sein. Und das ist auch gut so, denn genau das ist es, was uns Menschen jeden Tag immer wieder voller Hoffnungen und Motivation aufstehen lässt und für eine bessere Welt, ein besseres Leben, in die Aktion gehen lässt. Um so motivierender unsere Gedankenbilder dabei sind, um so besser funktionieren sie für uns. Jeder kann für sich ja im Laufe seines Lebens immer passendere und hilfreichere Gedankenbilder finden und benutzen.

Hier werden bald konkrete Beispiele für starke und hilfreiche Gedankenbilder erscheinen …

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Fears (Ängste)

Dein Blick auf die Welt wird natürlich auch sehr stark beeinflusst, von den Ängsten die Du in deinem Kopf entstehen oder möglichst schnell wieder verschwinden lässt. Bis zu einem gewissen Grad sind Ängste in gewissen Situation sehr sinnvoll und hilfreich. Aber ab einem gewissen Grad werden sie immer sinnloser und schädlicher. Die Angstanfälligkeit wird uns leider schon zu einem großen Teil auch durch die Gene und Erziehung mitgegeben. Dementsprechend sollte man bei zu unbegründeten, übermässigen Ängsten möglichst früh an einer Regulierung auf ein gesundes Maß arbeiten. Zumindest wenn man all die negativen Folgen die damit verbunden sind möglichst gut aus seinem Leben beseitigen will. Oft wird in diesem Zusammenhang mit Konfrontations-Therapie gearbeitet, die ich aber lieber treffender als Erlebnis-Therapie bezeichnen würde. Denn meist geht es doch nur darum, im erlebten echten Leben, den Abgleich zwischen übertriebenen Negativ-Phantasien und dem was dann wirklich“ nur“ im echten Leben geschieht, abzugleichen und als weitere Gedanken-Basis glaubhaft zu verinnerlichen. Um so öfter und bewusster man diese Deeskalation in sich erlebt und verinnerlicht, um so entspannter kann man dann mit immer mehr Lebensumständen umgehen. Das gilt bei allen Problemen mit Ängsten. Ängste entstehen oft in Situationen, in denen man das Risiko für das eigene Leben schwer einschätzen kann und aus Sicherheitsgründen dann im Zweifelsfall lieber erst einmal eine möglichst absichernde Reaktion vornimmt. Man reagiert dann aus Angst. Oft sogar sehr sinnvoll und gut wenn man es im Nachhinein betrachtet. Manchmal aber auch zu unbegründet und übertrieben. Letztlich geht es für jeden Menschen darum, immer besser zu erkennen, welche Ängste und Reaktionen sinnvoll und angemessen sind und welche nicht. Und um dann im Laufe des Lebens einen immer besseren Umgang damit finden und leben zu können.

Motivierende Gedanken: Atme ganz tief und entspannt durch … Egal was auch immer Du gerade durchlebst, es ist nur ein Kapitel in deiner Lebensgeschichte – nicht die ganze Story. Sei gespannt auf die folgenden Kapitel, die Du noch voller Farbe und Phantasie schreiben kannst. Um so besser, um so besser Du zwischen all deinen Hoffnungen und Ängsten, zu intelligenten Entscheidungen findest …

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Intelligent Decisions (Intelligente Entscheidungen)

Letztlich bleiben uns nur 2 Wege, wenn wir uns mit den oft sehr widrigen Umständen im Leben möglichst gut arrangieren wollen. Entweder wir lernen damit umzugehen, oder es zu Umgehen. Entweder wir lernen Techniken und Verhaltensweisen, wie wir immer besser mit irgendeiner Herausforderung umgehen können – oder wir lernen Verhaltensweisen, wie wir die negativen Folgen von etwas (das wir kaum ändern können) möglichst weit umgehen können, so dass es uns möglichst wenig negative Einflüsse mehr ins Leben bringen kann. Entweder wir lernen möglichst gut über die Berge der Herausforderungen hinweg zu fliegen, oder sie wenigstens möglichst geschickt zu umfliegen.

Und dabei können folgende intelligente Entscheidungen grundlegend wichtig und sehr hilfreich sein:

  1. Ja, ich will versuchen die Realität so gut wie möglich zu erkennen, um dann am besten darauf reagieren zu können und das Beste daraus machen zu können. Aktion (Macher) statt Passivität (Opfer).
  2. Besonders bei schwierigen und beängstigenden Themen will ich meine Gedanken möglichst stark auf lösungsorientierte Überlegungen konzentrieren. Denn das hat gleich mehrere Vorteile. Da im Universum immer nur eine Sache in einem Moment an einem Ort existieren kann, kann auch nur ein Gedanke in einem Moment in Deinem Kopf existieren. Und wenn Du dafür sorgst, dass gerade ein möglichst positiver und hilfreicher Gedanke durch dein Gehirn kreist, kann im selben Moment kein negativer und destruktiver Gedanke sein Unwesen in deinem Kopf treiben.
  3. Und das will ich mir immer wieder vor Augen halten. Besonders bei dem damit in Verbindung stehenden Thema „Sorgen“. Einfach nur „Sorgen machen“ (ohne lösungsorientierte Gedanken) ist sinnlos und nur negativ! Sinnvoll und positiv ist es jedoch, wenn man sich Gedanken über die Zukunft macht (mit lösungsorientierten Gedanken), um dann mit möglichst guten Aktionen für ein möglicht gutes Leben „sorgen“ zu können. Egal bei welchem Problem oder Ziel, es geht letztlich darum einen möglichst guten Weg für sich zu finden (wie man damit umgehen will). Und dann die bewusste Entscheidung, diesen möglichst schlauen Plan dann auch wirklich konsequent umzusetzen zu wollen. Dann erübrigen sich sinnlose Sorgen und lösen sich wie durch Zauber in Luft auf.

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Nachdem wir eine möglichst intelligente Entscheidung zwischen all unseren Ängsten und Hoffnungen getroffen haben, geht es darum diese dann auch möglichst direkt und effektiv in Taten umzusetzen. Der Schlüssel dazu ist dann unser Bewusstsein (über unsere Handlungs-Möglichkeiten) welches auf den folgenden möglichst soliden Bausteinen aufgebaut sein sollte: Selbsterkenntnis, Selbstakzeptanz, Selbstliebe, Selbstvertrauen, Selbstsicherheit und schließlich SELBSTWIRKSAMKEIT.

Selbsterkenntnis

Wer bin ich, was macht mich aus, welche Talente spüre ich in mir,

was ist mir wie wichtig, was will ich wirklich von ganzem Herzen (er)leben … ?

Details werden hier bald beschrieben …

Selbstakzeptanz

wird hier bald beschrieben …

Selbstliebe

wird hier bald beschrieben …

Selbstvertrauen

wird hier bald beschrieben …

Selbstsicherheit

wird hier bald beschrieben …

SELBST-

WIRKSAMKEIT

wird hier bald beschrieben …

Und dass wir uns möglichst schnell eine möglichst gute Selbstwirksamkeit aufbauen sollten, wird man immer mehr vor Augen haben, wenn wir nun in den folgenden Kapiteln einen Blick auf die leider nicht so schönen Dinge in unserer Welt werfen. Um so früher wir sie erkennen und von ihnen wissen, um so früher und besser können wir uns vorbereiten und positiven Einfluss nehmen. Denn sie sind auch ein Teil der Realität mit der wir uns früher oder später auseinander setzen müssen, wenn wir nicht untätig mit ansehen wollen, wie sie unser Leben immer mehr mit grauen Problem-Wolken verdunkeln. Um so früher, um so besser. ErWARTE nicht, dass Dir Jemand Deine Probleme löst. Schau Dich um, wieviele Menschen interessiert wirklich wie es Dir geht? Wie hoch ist die Wahrcheinlichkeit, dass irgendjemand deine Probleme dauerhaft immer wieder für Dich lösen wird? Wie oft hast Du das schon erlebt und wie sehr glaubst Du dass es auf ewig so weitergehen wird? Ist es dann nicht wahrscheinlich der bessere Weg, Deine Probleme selbst anzugehen, dabei zu wachsen und für die Zukunft immer lebensfähiger und damit glücklicher zu werden? Dieses Prinzip ist (leider) nun einmal Teil der Evolution. Ob Du es gut findest oder nicht. Also kann ich Dir nur raten im Zweifelsfall immer wieder an meine Kurzformel „Handeln statt Jammern“ zu denken. Denn in den Momenten, in denen Du nur Deine Zeit und Chance auf Einflussnahme mit Jammern verschwendest, könntest Du auch etwas versuchen um die Situation zu verbessern. Bei diesem Versuch hast Du dann wenigstens die Chance dass es besser wird – je nachdem wie erfolgreich Du dabei bist. Und wenn es noch nicht optimal läuft – egal. Learning by doing. Beim nächsten mal hast Du dafür wenigstens eine höhere Wahrscheinlichkeit erreicht, dass Du es dann besser hinbekommst. Du kannst nur gewinnen wenn Du in die Aktion für Deine Ziele gehst.

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Disintegration (Zerfall) bis hin zur kompletten Dissolution (Auflösung)

Alles in unserer Welt auf der Erde unterliegt permanent der Tendenz des Univerums, zum Zerfall bis hin zur letztlichen kompletten Auflösung. Alles was wir in unserer Welt wahrnehmen und mehr oder weniger stark sogar lieben und für ewig erhalten wollen, kann von uns nur durch eine jeweils benötigte Menge an Aktionen vor diesem Zerfall und der totalen Auflösung ein Stück weit gerettet werden und für eine längere Zeitspanne erhalten werden, als es die Natur normalerweise von alleine zulassen würde. Kein Haus, kein Lebewesen, keine Beziehung würde von alleine Bestand haben, ohne dass wir permanent belebende und erhaltende Aktionen investieren. Einfach „Nichts Tun“ (gedanklich oder mit echten Aktionen) genügt schon, dass die Natur in unserer Welt ihre zerstörerische Tendenz wirken lassen kann und am Ende in voller Tragweite auslebt. An einer Beziehung zwischen 2 Menschen kann man das sehr schön sehen. Es braucht 2 Menschen um eine Beziehung zu erhalten (in dem sie sich beide dafür geistig und mit echten Aktionen bemühen). Aber es braucht nur einen Menschen der diese Beziehung dem Zerfall Preis geben kann, bis hin zu ihrer kompletten Auflösung in der Unbedeutsamkeit. Wenn uns etwas wichtig ist, sollten wir also dafür kämpfen, so lange wir noch einen Sinn und die Chance auf Erfolg darin sehen.

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Chaos

All die von uns nur sehr gering beeinflussbaren Geschehnisse von Zerfall und Neu-Formierungen, lassen uns ab und an ein Gefühl von Machtlosigkeit, Frustration und evtl. sogar Angst vor dem Chaos empfinden. Aber wir haben meist viel bessere Chancen unsere gewünschte Ordnung in den Dingen die uns wichtig sind herzustellen, als wir erst einmal denken. Wir können in dem Chaos das überall um uns herum wirkt, eine Ordnung schaffen, in der die wichtigen Dinge unseres Lebens dann auch dementsprechend gut in Ordnung sind und funktionieren. Viel mehr, als wir meist nur noch glauben, wenn dunkle Wolken (für immer) über uns zu schweben scheinen. Aber das können wir meist erst erkennen, wenn wir den Blickwinkel etwas ändern und unsere Einstellung zu den Dingen für uns passender machen. Dann können wir immer besser mit den Dingen in unserem Leben leben, die ganz nah bei uns und in uns sind.

Sehr viel weltliches Chaos hat seine Quelle eigentlich ganz konkret aus der Habsucht besonders, skrupellos egoistischer Menschen heraus. Ihre unmenschliche Habsucht, welche zu immer mehr Gier mit vielen schlimmen folgen für die Umwelt ausufert, bringt das schlimmste Leid über all die eigentlich nur friedlich leben wollenden „normalen Menschen“.

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Greed (Gier) – unkontrollierte Habsucht

Im schlimmsten Fall entwickelt sich eine Begierde mit der Zeit immer mehr zu einer immer unkontrollierteren Gier. Die Handlungen die ein Mensch dann aus dem Zustand der Gier heraus lebt, werden dann mit jedem Tag immer schädlicher für sich selbst und besonders die Opfer, welche dann die negativen Folgen seiner Gier zu spüren bekommen. Und die negativen Folgen die ein gieriger Mensch in seinem Umfeld anrichten kann, wurden durch die Erfindung von Geld in immer dramatischere Dimensionen gesteigert. Die Erfindung und globale Anerkennung von Geld, als „praktisches Transfermittel für den Austausch von Gütern und Besitztümern“ war eigentlich sehr sinnvoll. Aber das gesunde Zusammenspiel von „echten Werten (physikalische Güter / echt erbrachte Arbeits-Leistungen)“ und „dementsprechenden Gegenwerten“ wurde durch Geld immer anfälliger und immer mehr manipulierbar für jede Art von Missbrauch. Und so können nun heute alle Menschen mit genügend krimineller Energie und Gier in unvorstellbaren Mengen Gelder (und damit Dinge) an sich raffen, die sie in keiner Weise wirklich verdient haben. Sie müssen nur skrupellos genug sein (so wie z.B. in der Finanzkrise 2008), um sich mit betrügerischen Machenschaften unglaubliche Summen von Geld von gutgläubigen Anlegern zu erschwindeln. Früher hat man solche Gaukler, die mit ihren Wagen von Dorf zu Dorf fuhren um die Leute zu betrügen, (im besten Fall nur) aus dem Dorf gejagt. Heute werden die Schäden dieser kriminellen Machenschaften meist einfach aus der Staatskasse (Gelder die alle Bürger durch redliche Arbeit angespart haben) beglichen und die Täter dürfen ihre kriminelle Beute meist zum größten Teil behalten.

Wenn man eine Gier nicht früh genug in erträgliche Bahnen lenkt, wird sie immer schlimmere Folgen mit sich bringen. Eine Regierung, die von der Bevölkerung dafür gewählt wurde, dass sie im Sinne des Volkes handelt, müsste eigentlich die Bevölkerung und deren Besitztümer vor solch gierigen Menschen schützen. Sie müsste eigentlich für Gerechtigkeit in Form von angemessenen Strafen sorgen und die kriminell erwirtschafteten Gelder wieder zurück holen. Aber diese, eigentlich wichtigsten Schritte, bleiben dann meist irgendwie auf der Strecke. Weshalb eigentlich? Und weshalb lässt eine Bevölkerung so etwas immer wieder mit sich machen? Warum fordert eine selbstbewusste Bevölkerung nicht diese mindesten Aktionen von ihren Politikern ein? Werden die Politiker nicht eigentlich genau für solche wichtigen Tätigkeiten von der Bevölkerung bezahlt? Und warum sieht man dann bei den nächsten Wahlen nicht wenigsten einmal eine Protest-Reaktion bei der Stimm-Abgabe? Bei unverändert zustimmenden Wahlergebnissen ist es den Politikern ja fast kaum noch zu verdenken, dass sie keinerlei Handlungsbedarf sehen, auch nur irgendetwas in diesem Bereich besser machen zu müssen.

Und so werden leider in diesem Umfeld immer weiter Gelder in kriminelle Bahnen abgeführt und letztlich den Bürgern entwendet. Und so nimmt das gemeinsame Vermögen der Bürger in der Staatskasse immer weiter ab. Und das führt dann immer mehr dazu, dass immer weniger Geld für die normalsten Dinge da ist, die sich eine Bevölkerung gerne leisten würde. Und so kommt es, dass immer mehr Dinge die als Angebot durchaus vorhanden wären, von den Menschen die es gerne als Nachfrage kaufen würden, nicht bezahlt werden können. Über die traurige Situation der jeweils Betroffenen wird anhand unzähliger Beispiele täglich in den Medien berichtet. Mehr aber auch nicht. Die kriminellen Geldabflüsse sind aber nur eine von vielen Ursachen, die das Zusammenspiel von Angebot & Nachfrage in immer negativere Schieflagen bringen.

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Supply & Demand (Angebot und Nachfrage) – bestimmen jedes Zusammenspiel

Fast in allen Bereichen des Lebens spiegelt sich das Zusammenspiel von Angebot & Nachfrage wieder. Unser Planet hat eigentlich genügend Ressourcen (Nahrung, Wasser, Sauerstoff, Wärme, Gemeinschaftssinn, etc.) um ein gutes Leben für alle Menschen ermöglichen zu können. Das Angebot ist groß genug, so lange die Nachfrage (i.d.F. durch Überbevölkerung oder übertriebene Lebensstile) nicht darüber hinaus wächst. Wer besonders in armen Ländern, der Bevölkerung den Glauben vermittelt, dass man die Nachfrage beliebig vergrößern sollte (ohne über die Zusammenhänge und Folgen von z.B. Überbevölkerung nachzudenken), bringt diesen Ländern keinen Segen, sondern die Hölle auf Erden. Und sollte man sich nach sinnvollen Überlegungen und Regelungen noch immer auf der Erde in einem guten Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage befinden, muss aber auch die Verteilung der Ressourcen sinnvoll geregelt sein. So dass möglichst viele Menschen einen zufriedenstellenden Lohn für ihre Bemühungen erhalten und damit zumindest ein befriedigendes (3) Leben führen können. Denn um so mehr das Verhältnis von Angebot und Nachfrage aus dem Gleichgewicht gebracht wird und dementsprechend immer mehr Unzufriedenheit bei immer mehr Menschen auslöst, um so mehr ist ein angenehmes, gemeinschaftliches Lebensgefühl und friedliches Zusammenleben gefährdet.

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Egoistical Actions (Egoistische Handlungen)

und die Folgen …

Ego, aus dem griechischen: (das) Ich. Jeder Mensch nimmt sich selbst als „Ich“ war. Er hat also so zusagen ein ganz natürliches Ego, mit dem Wissen darüber dass er lebt (mehr oder weniger selbstbestimmt) und was er an Dingen braucht um sein (Über)Leben und seine Wünsche sicherzustellen. Und mit einer groben Vorstellung in welchem Rahmen er dafür in die Aktion gehen will und welchen Preis es ihm für sich und andere wert ist. Und da gibt es dann eine sehr große Spannbreite von Möglichkeiten, welche Art Leben man wie führen will. z.B. ein extrem selbstloses Leben, voller Selbstaufopferung für Lebwesen die einem am Herzen liegen, oder ein neutrales Leben in der Mitte, bei dem man so gut wie möglich durchkommen will und dabei möglichst wenigen Lebewesen irgendeinen Schaden zufügen will, bis hin zu einem unmenschlich egoistischen Leben, bei dem man für seine übertriebenen Begierden anderen Lebewesen skrupellos jedweden Schaden zufügen würde.

Und diese (Un) Menschen aus diesem extrem unsozialen Bereich von Individuen sind leider gerade durch ihr skrupelloses Vorgehen sehr oft in Machtpositionen zu finden, von denen aus sie ihre negativen Aktionen auf Kosten der Interessen und des Lebensglücks vieler guter Menschen gnadenlos ausleben können. Das bringt die größten Missstände, Konflikte und oft sogar Kriege in unsere Welt. Im Extremfall kamen dann (fast schon geisteskranke) Diktatoren in solch extreme Machtpositionen, dass sie mit einer Mindestanzahl von bereitwillig folgenden Bluthunden, die schlimmsten Greultaten gegen die eigene Bevölkerung begehen konnten oder sie sogar mit Waffengewalt in einen Krieg zwingen konnten. Diese destruktive und unmenschlich negative Energie setzte sich schon so oft in früheren und heutigen Beispielen von ganz oben bis ganz unten durch. Von einem skrupellosen Diktatoren ganz oben, über die Bluthunde (Mitläufer) die seine egoistischen Machtideen dann der Bevölkerung mit Gewalt aufdrückten, bis zu den Leidtragenden (die dann gezwungen wurden die Greultaten umzusetzen). Ganz am Ende stehen dann all die armen Opfer, mit all dem Leid (Hunger, Kälte, Armut, Schmerzen, Unterdrückung, Tod, etc.) das ihnen angetan wurde. Und meist war es eine zuvor herbei geführte Armut, Not und Unzufriedenheit in der Bevölkerung, die den Boden für solch schlimme Verläufe in der Geschichte geebnet hat.

Und wenn man wirklich Kriege und Konflikte mit all den eigentlich vermeidbaren, unnötigen Opfern in Zukunft verhindern will, muss man all die Beispiele in der Geschichte noch einmal genauer untersuchen (besonders unter psychologischen Gesichtspunkten) und dann auf eine verständliche Art der Öffentlichkeit klar machen. Dass das bis heute kaum passiert, ist der eigentliche Skandal, den alle Menschen die angeblich ach so sehr für Gerechtigkeit und ein besseres Leben kämpfen wollen, einmal klar vor Augen sehen sollten. Während oberflächlich mit den immer gleichen Pauschalisierungen über die fast immer selben Geschehnisse in der Vergangenheit diskutiert wird, geschehen im selben Moment die gleichen schlimmen Dinge wie zuvor. Die selben schlimmen Dinge für die man sich ja ach so sehr bemühen wollte, dass sie sich ja bloß nicht wiederholen. Aber sie tun es gerade jetzt. Weil es eben nicht langt, darauf zu achten, dass nicht nocheinmal ein Mann mit einem komischen Oberlippenbart an die Macht kommt, sondern egal welcher Diktator auf der Welt davon abgehalten werden muss an die Macht zu kommen. Damit er dann nicht wieder (wie schon zig mal in aller Herren Länder geschehen) andere Menschen foltern, unterdrücken, in Kriege zwingen, oder ihnen sonst irgendwie Leid antun kann. Und das kann man am ehesten verhindern, wenn man ein allgemeines Umdenken zum Besseren immer mehr um die Welt gehen lässt, das dann auch letztlich (hoffentlich) ein langsames Umdenken bei den Diktatoren und ihren Bluthunden (ohne die diese grauenvollen Geschehnisse gar nicht umgesetzt werden könnten) bewirkt. Und wahrscheinlich wird es auch noch vieler anderer, neuer, effektiver Ideen bedürfen, um in diesem Bereich grundlegend etwas zum Besseren zu wenden. Aber wenn wir nicht beginnen gemeinsam (tiefer) darüber nachzudenken und nach besseren (Lösungs) Wegen zu suchen, werden sich die Greultaten der Geschichte in immer neuen Verkleidungen wiederholen.

Es gab schon mehr als genug Menschen die diesen Unmenschen und ihrer skrupellosen Gefolgschaft zum Opfer gefallen sind. Alleine im 2. Weltkrieg wurde durch diese Unmenschen, unserer Familie und indirekt auch mir sehr viel Leid ins Leben gebracht. Der Vater meiner Mutter musste aus der Gefangenschaft in Sibirien fliehen und sich meist zu Fuß durch die Kälte und alle Kriegsgefahren hindurch bis nach Hause durchschlagen. Er hatte diesen Krieg vom ersten Tag an immer gehasst und nicht die Bevökerung des Landes gegen das man kämpfen musste, wenn man nicht von den eigenen Landsleuten erschossen werden wollte. Er lobte das Mitgefühl und viele gute Taten der russischen Bevökerung immer wieder, die ihm auf seinem Heimweg auf überwältigend herzliche Art geholfen hatte. „Normale Menschen würden sich normalerweise nie solche schlimmen Dinge wie im Krieg antun, wenn sie nicht von unmenschlichen Machthabern dazu gezwungen würden. Es darf nie wieder Krieg geben, das ist das Schlimmste das es gibt“, sagte er immer wieder, bis er 2 Jahre nach seiner Heimkehr an den Folgen der Gefangenschaft starb. Der Vater meines Vaters wurde im Wahnsinn der letzten Kriegstage in Berlin von Hitler in den Tod geschickt. Und mein Vater selbst, sollte unter der Erziehung des Hitler Regimes zu einer gefühllosen Kampfmaschine gemacht werden. Er war zum Glück bei Kriegsende noch so jung, dass ihm ein Einsatz an der Front erspart geblieben ist. Aber der Mensch, der er nach dieser Gehirnwäsche am Ende war, war er dann für den Rest seines Lebens. Und die negativen Folgen dieser kalten und auf Gehorsam und Leistung getrimmten Gedanken- und Gefühlswelt die mein Vater aus dieser Zeit zurückbehalten hatte, mussten mein Bruder und ich dann auch noch als letzten miesen Gruß von Hitler in unserem Leben ertragen.

Hitler hat nicht nur Menschen in anderen Ländern Schlimmes angetan. Nein, sondern auch in unzähligen Fällen (über Generationen) der Bevölkerung des eigenen Landes. Und so lange wir nicht endlich einmal erkennen, dass es meist ein paar wenige Machthabende sind, die so großes Leid über viele eigentlich friedliebende Menschen (egal in welchem Land) bringen, so lange können sie ihr perfides Spiel ungehindert immer weiter veranstalten. Wenn sich nicht alle Menschen der Opferseite irgendwann einmal wirklich zu einer stabilen Gemeinschaft zusammenfinden und dieses Spiel nicht mehr mit sich machen lassen, wird sich nie wirklich etwas zum Besseren wenden.

Und dieser neue Geist, der solchen Unmenschen immer mehr den Boden entziehen könnte, könnte und müsste schon in unserem täglichen Leben gelebt werden. Jeder Mensch könnte sagen, „Ich“ entziehe jedem Unmenschen, der extrem schlechte Dinge anderen Menschen gegenüber lebt, jedwede Sympathie und werde ihn gesellschaftlich so sehr ins Abseits stellen, dass ihm jeglicher Boden für solche schlechten Aktionen von meiner Seite immer mehr genommen wird. Und um so mehr Menschen so konsequent handeln würden, um so mehr würden solche Unmenschen alleine stehen und immer weniger Möglichkeiten für die Umsetzung ihrer miesen Aktionen haben. Wenn ich von einem Menschen weiss, dass er mutwillig anderen Menschen schlechtes antut, dann setze ich mich nicht zu ihm an den Tisch, weil er mir z.B. angenehmerweise ein Bier ausgeben will oder irgendeinen anderen Vorteil anbietet. Nein, dann muss man ganz klar und laut sagen, „Nein zu solch einem Menschen wie dir setze ich mich nicht“. Denn würde man sich „zu ihm setzen“ würde man damit der ganzen Welt zeigen, dass man ihn und alles was er tut akzeptiert und es letztlich schon irgendwie ok ist, was er so alles an schlimmen Taten lebt. Wer solchen Mitmenschen Zustimmung schenkt, nur weil er selbst gerade nicht von den miesen Taten betroffen ist und evtl. sogar gerade eine kleine Annehmlichkeit einstecken kann, macht sich mit schuldig, wenn solche Menschen immer weiter ihr Unwesen treiben können.

Jeder sollte für sich darauf achten, wann er wem zu welchem Preis seine „Zustimmmung“ und ein kleines Stück seiner Seele verkauft. Denn das war auch der Anfang vom Ende des Friedens in Deutschland, als Hitler immer mehr Mitläufer statt „NEIN-Sager“ vorfand. Vielleicht denkt der ein oder andere, man solle sich jetzt nicht so viele Gedanken um diese (alten) Geschichten machen. Aber kein Land ist von alleine vor einer Wiederholung schlimmer Ereignisse sicher. Nur eine Bevölkerung die aus ihrer Geschichte wirklich etwas gelernt hat und dementsprechend besser handelt, ist nicht irgendwann dazu verdammt, es noch einmal zu erleben.

Ich hoffe all unsere Toten und all die anderen Opfer die uns durch die vorherigen Kriege angetan wurden und noch heute als Mahnmal dienen sollten, geben uns genug Motivation, für noch bessere, (psychlogisch) tiefergehende Analysen der damaligen Geschehnisse. Und dementsprechend die Chance auf bessere Ideen für eine bessere Zukunft, mit weniger Kriegen, Leid, etc. Die Bedrohungen schlafen nicht, nur weil man selbst evtl. gerade wie ein Lamm schläft.

Besonders miese, egoistische Handlungen mit schlimmen Folgen können aber auch von skrupellos egoistischen Menschen in jedweden anderen Machtpositionen gelebt werden und eine Gesellschaft bedrohen und schädigen. Egal ob es kriminelle Vereinigungen, angeblich religiöse Vereinigungen, sonstige Machtgruppierungen, oder gar eine ganze Staatsform (die ihre Bevölkerung immer mehr wie ein Ameisenvolk überwachen, fernsteuern und ausbeuten will) ist, das Prinzip, die Funktionsweisen sind immer ähnlich. Und das Unrecht und Leid das daraus resultiert auch. Aber halt auch die Möglichkeiten die wir als Bevökerung haben um diese miesen Aktionen zu ächten, auszubremsem und immer mehr aus unserem Leben zu beseitigen. Ist es nicht schon zu lange, zu verrückt, dass 10% skrupelloser Egoisten mit ihren unmenschlich miesen Aktionen über 90% der friedliebenden Bevölkerung dominieren? Ein Stück weit haben wir leider auch ein wenig Mitschuld daran, weil wir es trotzt unserer zahlenmässigen Überlegenheit zugelassen haben und es als Bevölkerung mit uns haben machen lassen.

Und woran lag es? Weil es meist an Gemeinschaftsgefühl, gemeinsamer Entschlossenheit und konkreten, effektiven Zeichen und Aktionen gefehlt hat? Ich denke schon, dass wir als Gesellschaft noch viel Potenzial für Verbesserungen haben. Es lag und liegt an jedem einzelnen selbst, wieviele gute Ideen und Aktionen er für eine bessere Welt beitragen will. Die Zukunft wird uns zeigen, wieviele Menschen sich wieviel Mühe gegeben haben und was es am Ende bewirkt hat. Wenn ich nicht daran glauben würde, dass sich die Menschheit auf eine höhere, mitmenschlichere Ebene erheben kann, würde ich mir nicht die Mühe machen diese Zeilen zu schreiben. Und diese Zeilen sollen nicht zum Angriff auf irgendwetwas verstanden werden, sondern als Aufruf, gemeinsam eine bessere Welt für ALLE zu erschaffen.

Die Welt ist genau so, wie sie durch alle (mehr oder weniger egoistischen) Aktionen aller Menschen erschaffen wurde und gerade jetzt erschaffen wird. Und so verschieden wie die Menschen sind, so verschieden ist das was sie tun und welche Rolle sie dann bei diesem Spiel des Lebens einnehmen. Da gibt es z.B. Menschen die von ganzem Herzen versuchen, dass ihre Worte eine Bedeutung haben und sich die Menschen in ihrem Umfeld darauf verlassen können was sie sagen. Dass ein Wort dass sie geben, auch eine zuverlässige Basis für die Zukunft ist. Und solche Menschen gehen dann auch sehr oft davon aus, dass andere Menschen ähnlich handeln würden, und man sich ebenso auf deren Worte verlassen kann. Aber leider gibt es auch sehr viele Menschen, denen es nicht sehr wichtig ist, ihren Worten dann auch in entscheidenden Momenten Taten folgen zu lassen und sie dadurch zu Worten zu machen, die einen Wert haben und auf die man sich verlassen kann. Diese Menschen wählen dann lieber in entscheidenden Momenten einen Weg der für sie möglichst angenehm ist und lassen dann lieber die Menschen die ihren Worten vertraut haben, den bitteren Preis für ihren skrupellos egoistischen Wortbruch bezahlen. Die Menschen die dachten, dass sie sich auf die großen Worte angeblicher Verbündeter verlassen könnten, stehen dann sehr oft verlassen auf dem Trümmerfeld der gescheiterten Visionen.

Und während sich die einen beim möglichst unbemerkt Verdrücken noch schnell alles einstecken was von Nutzen sein könnte, realisieren die anderen, mit welcher Art Menschen sie in Wirklichkeit versuchten eine bessere Welt zu erschaffen. Und welche Hölle ihnen nun als Dank bevor steht. Traurige Anschauungsbeispiele gibt es genügend in der Vergangenheit und gerade jetzt. Es ist immer wieder das gleiche Spiel, nur halt an verschiedenen Orten mit verschiedenen Menschen. z.B. damals in Vietnam und heute, gerade jetzt in Afghanistan. Oder all die Beziehungen oder gar Ehen, die am Ende auf eine so schäbige Art beendet wurden, dass man sich fragt, „was geht in einem Menschen vor, der scheinbar so eine Kaltschnäuzigkeit besitzt, dass er ohne Skrupel seine eigenen Worte als bedeutungslosen Dreck erscheinen lässt?“. Welchen Wert hat dann ein solcher Mensch, wenn seine Worte schon solch einen geringen Wert haben?

Es wird ja gerne immer wieder am Ende der Spruch in die Welt geplappert: „Irgendwie sind ja immer beide Seiten irgendwie schuld gewesen“. Wenn man diesem maximal oberflächlichen und Schuld verklärenden Spruch auch nur irgendetwas Sinnvolles für die Zukunft abringen kann, dann die Erkenntnis wieviel Unfug manche Menschen nur zu gerne einfach mal nachplappern ohne auch nur einmal ernsthaft etwas tiefer darüber nachgedacht zu haben. Und wenn man dem anderen, der dann am Ende in dem Chaos des Wortbruches seines angeblichen Verbündeten zurückgelassen steht, unbedigt auch noch irgendeine Schuld zuweisen will und könnte, dann die, dass er so dumm war, einem Menschen die schönen (leeren) Worte zu glauben, sich auf sie zu verlassen und schließlich auch noch sein zukünftiges Leben davon abhängig gemacht zu haben. Welcher Mensch von beiden dann wirklich etwas schlimmeres gelebt hat und damit eine größere Schuld auf sich geladen hat, kann jeder Mensch für sich selbst beurteilen. Der der vorsätzlich aus egoistischen Gründen einen Wortbruch begangen hat und einen Verbündeten im Stich gelassen hat, oder der, der an die Worte und das Gute in einem Menschen geglaubt hat ?

Wenn sich die Menschen die (ohne Probleme für sich) einfach gerne einmal ihr Wort brechen, wenigstens noch bei ihrem Abgang die Mühe machen würden, vorher einmal ein paar Worte zu sagen, damit sich der „bald im Stich gelassene Bündnispartner“ wenigstens noch irgendwie darauf vorbereiten kann, damit sein Leben dann irgendwie erträglich weitergehen kann, wären die schlimmen Folgen für die Zurückgelassenen wenigstens nicht so (unnötig) hoch. Aber das interessiert einen Menschen dem seine eigenen Worte egal sind, dann offensichtlich auch kaum noch. Und was das dann bedeuten kann, wird leider gerade live in Kabul sichtbar.

Und wie sehr diese „egoistischen Aktionen“ von anderen Menschen wirklich als schlimm und nicht einfach so hinnehmbar empfunden werden, kann man daran sehen, wieviele Menschen dann wirklich ihre Stimme dagegen erheben und etwas dagegen tun wollen. Im Fernsehen sehe ich gerade nur „viele weitere leere Worte von Leuten die sich nun auch noch aus der Verantwortung stehlen wollen“ und einen Großteil der Bevölkerung, der sich scheinbar lieber darum Gedanken macht, wie schlimm es wohl sein mag, dass sich gerade irgendeine selbstverliebte Tussi im Big Brother House ihren Fingernagel abgebrochen hat und deshalb gerade der traurigste Mensch auf der Welt ist. Und das, während der damals noch fiktive „Big Brother“ aus George Orwells Buch „1984“ immer reeller wird und sich immer mehr auf Kosten von Menschenrechten ausbreitet. (Link zur Wikipedia Erklärung: https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Bruder) Über welchen Big Brother sich eine Gesellschaft wieviele Gedanken macht, sagt sehr viel über sie aus. Und dass wir uns noch freie Gedanken machen können, ist ein Recht das wir zu schätzen wissen sollten und evtl. irgendwann nicht mehr haben, wenn wir uns nicht bald genug Gedanken darum machen. Um so naiv verträumter eine Bevölkerung ist, um so leichter kann sie ein Opfer von Big Brother werden.

Da drängt sich einem doch leider immer mehr die Fragen auf: Wieviele Menschen haben wirklich ein Interesse daran, unsere Welt langsam aber sicher immer mehr zu einer besseren Welt zu machen und unsere Freiheiten zu sichern? Und wieviel Mühe wollen sie sich wirklich dafür machen? Wieviele Verbündete hat man wirklich auf diesem Planeten, wenn man die Vision einer besseren und schönen Welt wahr werden lassen will? Und wie sinnvoll ist es dann noch, dass man es selbst noch versucht?

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Lies (Lügen) – vergiften jedes Zusammenleben

Lügen sind der schlimmste Feind in den Köpfen der Menschen und zerstören dort schon an der Basis der Gedanken jede Chance auf ein ehrliches, gutes Zusammenleben. Sie erschaffen manipulierte Gedanken, die einen möglichst klaren Blick auf die Realität (so wie die Dinge wirklich sind) immer mehr sabotieren, ablenken und verschleiern. In den Köpfen der Menschen die diese Lügen zum Vorteil des Lügners glauben sollen und mit der Zeit sogar auch immer mehr in den Köpfen der Lügner, die ihre eigenen Lügen irgendwann sogar selbst beginnen zu glauben. Man muss eine Lüge nur oft genug erzählen, dann beginnt sie unser Gehirn leider auch in manchen Fällen irgendwann ein Stück weit zu glauben. Diesen Effekt benutzen oft auch Sieger, wenn Sie die Geschichte neu schreiben, so wie sie sie gerne hätten. Und dieser Effekt scheint auch sehr gut zu funktionieren bei Menschen, die z.B. als Rechtsanwalt für Gerechtigkeit stehen und handeln sollten und dann genau das Gegenteil mit selbstgefälligster Überzeugung leben. Dieses komplett auf den Kopf gestellte Denken und Handeln kann man sehr schön in dem Doku-Film „Der Ast auf dem ich sitze“ (Wie man Steuerbetrug im großen Stil legal wirken lassen kann) erkennen, wenn man einmal in aller Ruhe auf sich wirken lässt, was die Hauptpersonen in verschiedenen Situationen leben und wie sie es dann in den Interviews darstellen. Eigentlich versuchen darzustellen, um es vor der Welt und letztlich auch vor sich selbst irgendwie vertreten zu können. Das Ausmaß an Betrug und Selbstbetrug ist fast schon faszinierend. Wie sehr ein Mensch die Tatsachen in seinem Kopf verdrehen kann und dann schliesslich scheinbar am Ende sogar so sehr daran glauben kann, dass er diese perversen Lügen auch noch stolz als seinen allgemein nützlichen Lebensstil darstellen kann, ist kaum noch fassbar. Weiter weg von der Realität kann man nicht denken und handeln, mit dementsprechend negativen Auswirkungen für seine Mitmenschen. Solche Menschen zu einer Einsicht, einer realistischen Beurteilung ihrer Gedanken, Handlungen und letztlich ihrer ganzen Person selbst zu bringen, dürfte wohl die schwierigste Aufgabe sein, bei dem Versuch eine gerechtere und bessere Welt für alle Betroffenen zu erschaffen.

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Humanity (Menschlichkeit)

– „Wir“ vs. „Egoismus“

18.08.21 Die Ereignisse spitzen sich gerade so schnell zu, dass ich das Gefühl habe, über diesen Begriff schreiben zu müssen, der in meinem Bild nicht zu sehen ist. Vielleicht ist er deshalb in meinem Bild nicht zu sehen, weil er in entscheidenden Momenten in unserer Welt kaum in Erscheinung tritt?

Gestern lief in Arte ein Bericht über die schlimmen Dinge, die Stalin und seine Gefolgschaft allen „Andersdenkenden“ in ihrem Land und wo auch immer sie die Möglichkeit hatten, angetan haben.

Und aktuell, gerade JETZT, passieren die gleichen höllischen Untaten wieder. „Andersdenkende“ werden zum Gleichdenken und „Brav folgen“ mit Gewalt gezwungen, oder auf abartigste Weise skrupellos getötet. „Andersdenkende“ werden als „Ungläubige“ bezeichnet, damit man sie nicht mehr als Menschen sehen muss und dann selbst unmenschlich mit ihnen umgehen kann. Macht sich ein Mensch, der anderen Menschen bewusst solche schlimmen Dinge antut (wie sie JETZT gerade in Kabul geschehen), dadurch nicht einfach zu einem grauenvollen Un-Mensch? Natürlich könnte man diese Frage einfach mit Ja beantworten und dann mit seiner Analyse der Zusammenhänge aufhören. Aber es würde all die vorher geschehenen Details übergehen, die erst zu einer möglichst gerechten Beurteilung der Geschehnisse und zu wirklichen Lösungen des Problems führen könnten. Gestern habe ich einen Bericht über die Kriegswirren in Afghanistan gesehen, in denen gezeigt wurde, was die Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten dort ertragen mussten. Afghanistan befindet sich seit 1978 permanent in mehr oder weniger schlimmen „bewaffneten Konflikten“. Das heisst, viele der heutigen Taliban Kämpfer haben schon vom ersten Tag ihres Lebens bis heute eigentlich nur eine Welt kennen gelernt, in der unbarmherzige Gewalt wohl immer mehr wie Normalität auf sie gewirkt haben muss. Sie mussten teilweise mitansehen, wie ihre nächsten Personen, die sie liebten, vor ihren Augen grauenvoll getötet wurden. Was das mit einem (besonders so jungen) Menschen macht, welches Weltbild er in diesen Zeiten bekommt und welcher Charakter dann in ihm entsteht, kann man wohl kaum in Worte fassen. Sollte man aber versuchen, wenn man begreifen will, mit welchen Menschen man es nun zu tun hat und wie man eine möglichst gute Kommunikation mit ihnen aufbauen kann. Denn nur möglichst gute Gespräche mit allen Betroffenen können zu einer echten Verbesserung führen. Das sollten einmal die fähigsten Psychologen unserer Welt erforschen und dann dementsprechende Gespräche anregen. Denn nur wer ein Gefühl davon hat, was Menschlichkeit ist, und ein Mindestmaß an Glauben an Menschlichkeit auf dieser Welt in sich trägt, trägt auch eine Motivation und Chance in sich, Menschlichkeit zu empfinden und leben zu wollen. Dann wären diese (auch eigentlich Opfer von Gewalt) Menschen evtl. auch nicht mehr so leicht von irreführenden Botschaften verführbar, sondern zu echten Gesprächen unter Menschen bereit.

Denn in Wirklichkeit geht es doch gar nicht um Glauben oder Unglauben. Ich sehe keinen Gott, oder Allah, der diese höllisch schlimmen Untaten verhindert. In Wirklichkeit zählt doch als einziges Kriterium für unser gemeinsames Zusammenleben als Menschen, ob man ein Mensch ist der menschlich gut mit seinen Mitmenschen umgeht, oder ein Unmensch der unmenschlich schlecht mit seinen Mitmenschen umgeht.

Ich folge nicht blind irgendeiner Religion, aber ich lehne auch genau so wenig blind Inhalte einer Religion ab, die durchaus einfach eine gute Regel für ein gutes Zusammenleben sein könnten. Und wenn sich alle Menschen, besonders die angeblich ach so gläubigen, einmal an die folgenden altbekannten Sätze halten würden, wären die schlimmsten Probleme in unserer Welt schon erledigt:

Liebe deinen nächsten wie Dich selbst – und wenn jede Untat die ein Mensch einem anderen Menschen antut, im selben Moment ihm selbst geschehen würde, wäre sofort ein Maximum an Mitgefühl sichergestellt und das Problem gelöst. Aber dooferweise gibt es kein Naturgesetzt und keine andere Macht auf der Welt, die das sicherstellt. Wenn überhaupt, so könnten es nur die eigenen Glaubenssätze im Kopf eines jeden Menschen.

Du sollst nicht töten – und wenn Du es tust, zeigst Du automatisch, dass Du definitiv durch deine Tat alles andere als ein besonders guter Mensch bist, der durch seinen Glauben besonders Gute Dinge tut. Anhand dieses Leitsatzes kann man sehr leicht erkennen, wie gut oder schlecht ein Mensch ist. Aber diese Tatsache alleine, verhindert offensichtlich nicht, dass Unmenschen immer wieder ohne schlechtes Gewissen töten, weil sie es sich permanent irgendwie in ihren Gedanken gut reden. Einem anderen Menschen schlechtes anzutun oder ihn gar zu töten ist NIE GUT. Wie kann man das endlich einmal auch noch dem letzten verirrten Geist klar machen ? Das ist doch schon immer, über all die Jahrhunderte der Menschheitsgeschichte, die alles bestimmende Frage, die aber leider bis heute offensichtlich nie richtig geklärt wurde, oder gar mit neuen Umgangsformen gelebt wird.

Eigentlich war es vom ersten Tag der Menschheitsgeschichte bis heute, immer wieder der Kampf Gut gegen Böse. Menschen gegen Unmenschen. Und da es Gerechtigkeit nicht als eigenständige Naturgewalt auf der Erde gibt (sondern nur eine schöne menschliche Vision ist), siegt perverser Weise oft das Böse über das Gute. Die Mittel derer sich ein Unmensch ohne irgendeinen Zweifel oder Skrupel bedient, sind den Mitteln der Menschen auf materieller Ebene überlegen. Und darüber wurden immer wieder die Sieger und Verlierer bestimmt.Ein Mensch der einem anderen Menschen eine Kugel in den Kopf schießt, hat damit von einem Moment auf den anderen den Kampf gegenüber diesem einen Menschen für sich entschieden. Wenn er skruppellos genug ist, kann er sich dadurch ganz schnell und einfach zum Sieger machen und halt auch automatisch zu einem Unmenschen. Aber das ist ihm dann wohl auch egal, wenn er schon skrupellos genug war, diese Untat anzuordnen oder zu begehen.

Und was hat ein gutherziger Mensch dem entgegen zu setzen? Es wurde schon zig mal in der Menschheitsgeschichte auf verschiedenste Weise ausprobiert. Wer ein guter Mensch bleiben will, kann eben nicht mit den gleichen Mitteln kämpfen wie ein Unmensch. Er kann eben nicht unterdrücken, quälen, morden, etc. Er kann nur Gutes vorleben und auf Einsicht hoffen. Wie aussichtsreich das wohl ist, wird jeder gerade selbst spüren wenn er darüber nachdenkt. Und wie es sich wohl angefühlt hat, wenn ein Hippie damals eine Blume in den Gewehrlauf eines Soldaten gesteckt hat, der in bedroht hat. Besonders wenn er diese Aktion dann beantwortet bekommen hat, indem er verprügelt wurde oder gar eine Kugel in den Körper geschossen bekommen hat.

Ich denke noch immer, dass der einzige Weg zu einer besseren, menschlicheren Welt, ein gewaltfreier Weg ist, bei dem man immer mehr gute Gedanken in den Köpfen von immer mehr Menschen erzeugt. Mit guten Taten, guten Texten, guten Gesprächen und immer mehr wohlwollender Zusammenarbeit. Aber selbst mein Glaube an einen guten Verlauf zu einer immer besseren Welt, wird immer schwächer, mit jedem Bericht den ich im Fernsehen sehe und der mir zeigt, wie die Realität gerade ist und was die Menschen gerade leben.

Komischerweise ist heute genau der Tag, an dem ich vor vielen Jahren einmal so sehr an eine gute Zukunft glaubte wie selten zuvor oder danach. Und heute, ein paar Jahre später, glaube ich so wenig daran, wie selten zuvor. Weil ich leider immer weniger Anzeichen dafür sehe, dass sich jemals genügend Menschen vereinen werden um das Gute über das Schlechte in dieser Welt endlich siegen zu lassen. Oder glaubst Du, dass es noch eine reelle Hoffnung auf eine bessere Welt gibt, für die sogar Du selbst etwas tun würdest? Wenn ja, was denn?

Wir könnten in einer traumhaft schönen Welt leben,

wenn nur genug Menschen daran glauben und genug dafür tun würden …

Wie gesagt, ich bin über info@brain-universe.de zu erreichen und jederzeit interessiert an inspirierenden Ideen und konstruktiven Kommentaren.

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Falscher Umgang mit Angst – Weg in Spaltung und Chaos

Angst ist menschlich und sollte einem von niemandem vorgeworfen werden. Man sollte immer gemeinsam mit anderen Menschen einen möglichst guten Weg zu normalen Reaktionen und einem guten (Zusammen) Leben suchen und ansteuern. Bei Angst-Patienten wird das meist auch mit viel Verständnis gelebt. Wenn aber in einer Gesellschaft bei verschiedenen Menschengruppen aus genau den gleichen Angstquellen heraus Ängste und Schutzwünsche geäussert werden, wird sehr oft statt mit Verständnis und Hilfsbereitschaft, mit emphatieloser Ablehnung und Diffamierung reagiert (besonders leichtfertig wenn es zur angesagten Mainstream-Meinung passt). Sehr bedauerlich zB bei dem Thema „Umgang mit Menschen die aus anderen Ländern in unser Land kommen“. Natürlich wirkt jeder fremde Mensch der in ein anderes Land kommt, auf die Einheimischen „strange“, halt fremd und unbekannt. Das ist normal. Kann ja jeder mal selbst ausprobieren, indem er in fremde Länder reist und sich unter die verschiedensten Bevölkerungsgruppen mischt. Man wird erst einmal als unberechenbar fremd genau begutachtet und skeptisch beobachtet. Einfach weil alles Unbekannte ja auch unbekannte Gefahren und Nachteile mit sich bringen könnte. Erst wenn man immer mehr Anzeichen erkennt, dass i.d.F. ein gewisser Mensch sich „gut“ verhält und eher eine Bereicherung mit Vorteilen, als eine Gefahr mit Nachteilen darstellen könnte, entspannt sich die Situation. Und sogar Verbindungen und Freundschaften haben dann Raum und Möglichkeiten zum entstehen. Aber so etwas kann man nicht erzwingen und schon gar nicht mit Abgrenzungen, Fronten und unüberlegten Verurteilungen herbeiführen.

Statt eine nur destruktive Spaltung in unserer Gesellschaft immer weiter voranzutreiben, sollte einmal über wirklich hilfreiche Alternativen nachgedacht werden, wie man besser mit Zuwanderern aus anderen Ländern umgehen könnte. So dass auch die ängstlicheren Menschen in unserem Land möglichst gut damit (weiter)leben können. Wie wäre es denn zB wenn man ein Buddy-Programm ins Leben rufen würde. Warum sucht man nicht in allen Medien nach möglichst vielen Einheimischen die sich gerne als Buddy mit einem neu zugereisten „Ausländer“ für ein soziales gegenseitiges Erfahren und Helfen verbindet. Und all diese positven oder auch negativen Erfahrungen könnten dann in einer Studie erfasst, ausgewertet und dann der Öffentlichkeit mitgeteilt werden. Diese Tatsachenberichte könnten dann den „Unbekannten Fremden“ sehr schnell zu einem begreifbaren Menschen wie Du und ich machen und viele unnötige Ängste durch echtes Erfahren und glaubwürdige Berichterstattung in Luft auflösen – oder evtl. manchmal leider in gewissen Fällen oder Bereichen auch bestätigen. Das müsste und würde man dann halt in der Realität sehen. Aber so hätte man doch dann wenigstens versucht mit echten Aktionen ein möglichst gutes Miteinander kennenzulernen und für die Zukunft möglichst gute Wege zu finden. Es geht immer nur darum, herauszufinden, welche Ängste richtig und sinnvol sind, und welche Ängste unbegründet oder übertrieben und falsch sind. Dann kann man ein möglichst sinnvolles Leben gestalten. Egal ob es sich um Ängste im ganz persönlichen Bereich dreht, oder im größeren sozialen Bereich. Oder in Bereichen wo diese Bereiche miteinander verschwimmen und verbunden sind, wie so oft im Leben. Immer ist das Beste für uns, wenn wir optimistisch nach guten und bereichernden Dingen um uns herum Ausschau halten, aber dabei natürlich auch immer wachsam sind, dass wir dabei nicht unbemerkt zu viele schlechte Dinge und Nachteile in unser Leben lassen. Das ist einfach nur eine sinnvolle Lebenstrategie, die eigentlich jedes Tier und jeder Mensch von Natur aus lebt und leben (dürfen) sollte. Zum Wohl für alle. Und da unsere Regierung ja eigentlich genau dafür zuständig ist, zum Wohle all ihrer Staatsbürger möglichst sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen, kann ich nicht verstehen, weshalb sie bis heute keine solcher „Buddy-Aktionen“ oder ähnliches ins Leben gerufen hat. Satt dessen wird der Spaltung der Gesellschaft (besonders in den Medien) fast tatenlos immer weiter zugesehen. Und lieber über irgendwelche andere unbedeutenden Dinge oberwichtig, öberflächlich diskutiert und gestritten ohne jeglichen Nutzen für irgendjemand. Aber scheinbar ist das ja für den Großteil der Bevölkerung alles ok so. Und deshalb geht es auch immer weiter so …

Die weiteren Begriffe werden auch bald, zur passenden Zeit beschrieben …

06/24